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Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück / Holweide (www.kgdh.de)


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Geschichte



Zeichnung der Christuskirche erstellt von Werner Dümling (Pfarrer i.R.)
Zeichnung der Christuskirche erstellt von
Werner Dümling, Pfarrer i.R.
 : Die evangelische Christuskirche in Köln-Dellbrück wurde am 18. Juni 1905 eingeweiht. Das Presbyterium der Gemeinde Mülheim am Rhein hatte im März 1903 den Bau der Kirche beschlossen. Den Auftrag für den Bauentwurf erhielt der Architekt (später Baurat) Otto March aus Charlottenburg bei Berlin. March hatte zuvor schon den Auftrag für eine evangelische Kirche in Köln-Marienburg erhalten. Er war auch durch andere Bauten in Köln und in Mülheim am Rhein kein Unbekannter. Den Bauplatz für die Kirche und das später zu errichtende Pfarrhaus stiftete der Besitzer des Gutes Mielenforst, Herr Paul von Andreae, der sich auch mit 10.000 Goldmark an den Baukosten beteiligte, die sich insgesamt auf mehr als 100.000 Goldmark beliefen.
Der Grundstein wurde am 24.04.1904 gelegt. Die Bauzeit betrug also nur etwas mehr als ein Jahr.

Die beiden Weltkriege haben die Christuskirche nicht verschont. Am 15.06.1917 mußten die beiden größeren Bronzeglocken abgeliefert werden. In der schweren Nachkriegszeit wurde für die Wiederbeschaffung gespart, so daß am 21.06.1925, als die Kirche 20 Jahre alt wurde, alle drei Glocken wieder Ihrer Bestimmung zugewiesen werden konnten. (Die kleinere dritte Glocke war mit eingeschmolzen worden, um ein abgestimmtes, klangreines Geläut zu bekommen).

Im 2. Weltkrieg wurden im Jahre 1942 die Glocken dann erneut für Kriegszwecke eingeschmolzen.
Die Fliegerangriffe blieben nicht ohne Folgen für das Kirchengebäude. Durch eine Luftmine wurde das Dach fast ganz zerstört, alle Fenster und Türen sowie die Orgel wurden zerstört bzw. stark beschädigt. Beim Vormarsch der Amerikaner im April 1945 erhielt die Kirche durch deutsche Artillerie einen Volltreffer, der die Decke teilweise zum Einsturz brachte.
Nach Kriegsende gab es zunächst andere Sorgen; erst Anfang 1947 konnte beschlossen werden, die Kirche wieder instand zu setzen. Am 21.12.1947 konnte sie erstmals wieder benutzt werden, und am 27.06.1954 konnten zum wiederholten Male neue Glocken erklingen.

Am 11.06.1967 erhielt die Kirche eine neue Orgel und in den Jahren 1969 bis 1971 wurde der Altarraum so umgestaltet, wie er sich heute darbietet. Die Kirche erhielt damals auch eine neue Kanzel und einen neuen Taufstein.
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